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Brandschutz bei einem Umbau

Grundsätzlich gilt: Wer plant an einem Gebäude Umbauten auszuführen, muss vorher prüfen und überlegen, welche Auswirkungen dies auf den Brandschutz hat. Vor allem ist dies ratsam für Firmen, welche Umbauarbeiten ausführen, wie zum Beispiel ein Generalunternehmer oder auch eine Malerfirma wie Schweizer Söhne in Basel. Auch Brandschutzexperten, den Versicherer und die Feuerwehr sollte mit ins Boot geholt werden, auch wenn es nur kleine Umbauten sind. Denn kleine Umbauten können grosse Folgen auf den Brandschutz haben. Beispielsweise können Wanddurchbrüche komplette Brandschutzabschnitte unwirksam machen. Auch eine neue Nutzung muss im Brandschutzkonzept berücksichtigt werden, da es ansonsten zu neuen Brandgefahren kommen kann.

Für den Brandschutzbeauftragten heisst das, dass es unbedingt notwendig ist, die Baustelle häufiger und intensiver zu kontrollieren. Der Brandschutz bzw. die dazugehörigen Einrichtungen müssen während der gesamten Umbauphase sichergestellt und funktionsbereit sein. Daher ist es ratsam, dass Mitarbeiter von den auszuführenden Firmen im Thema Brandschutz geschult und eingewiesen sind.

Was kann dazu führen, dass man den Brandschutz verliert? Dazu kommt es bei Schaffung von Verhältnissen, die nicht durch die Baugenehmigung abgedeckt sind, wie zum Beispiel, wenn man im Umbau nachträglich Zwischenwände einbaut und somit den Rettungsweg beeinträchtigt. Oder wenn man Aufenthaltsräume im Keller einrichtet, aber die dafür erforderlichen Rettungswege nicht berücksichtigt. Die Vergangenheit zeigt, dass das Risiko für ein Feuer durch Arbeiten mit Schweissbrennern oder ähnlichem erhöht ist. Daher ist es zusammenfassend wichtig sich mit dem Thema schon bei der Projektplanung genau und intensiv zu beschäftigen.